You are here

Michael Page Bewerber Index: Optimismus bei Wirtschaft und Arbeitsmarkt seit dem ersten Quartal 2016 stark gestiegen

Eine schon zwei Jahre anhaltende Stimmungsverbesserung hinsichtlich Arbeitsmarkt und wirtschaftlicher Lage ortet der Michael Page Bewerber Index. Die Erwartungen bei Gehaltserhöhungen blieben aber im selben Zeitraum konstant.

Wien 23. April 2018 –  Zwischen dem ersten Quartal 2016 und dem ersten Quartal 2018 wuchs die Anzahl jener, die den Arbeitsmarkt positiv einschätzen von 32 % auf 64 %, jener, die die wirtschaftliche Lage positiv einschätzen von 47 % auf 88 %. Ebenfalls positiv sind im Untersuchungszeitraum die Erwartungen der Kandidaten von Michael Page gestiegen: So bewerteten im ersten Quartal 2016 die zukünftige wirtschaftliche Lage 55 % positiv, derzeit sind es 88 %. Optimistisch auf die zukünftige Arbeitsmarktsituation blickten im ersten Quartal 2016 nur 36 %, aktuell sind es 72 %.

„Der Konjunkturaufschwung und die verbesserte Lage am Arbeitsmarkt werden von den Österreichern klar wahrgenommen“, erklärt Christoph Trauttenberg, Director von der Personalberatung Michael Page in Österreich.  „Eindeutig ist bei allen Parametern in den letzten beiden Jahren ein Trend zu mehr Optimismus zu erkennen, was natürlich auch mit der weiterhin sinkenden Zahl von Arbeitslosen zu tun hat. So ist erstmals seit 2014 die Anzahl der Arbeitslosen unter 400.000 gefallen.“

 

Arbeitsmarkteinschätzung geht nach oben

Während in Österreich derzeit 64 % der Kandidaten von Michael Page den Arbeitsmarkt als positiv werten, sind es in Deutschland 82 % und in Polen 79 %. Damit liegt Österreich im Ranking auf Platz sechs. In der Türkei schätzen zum Vergleich den Arbeitsmarkt nur 26 % positiv ein und in Spanien 27 %. „Innerhalb eines Jahres hat sich die Sicht auf den Arbeitsmarkt in 11 von 12 Ländern mit Ausnahme Schweden verbessert“, analysiert Trauttenberg den Trend. Leicht gesunken ist in Schweden auch die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation im letzten Jahr um acht Prozentpunkte auf 76 %.

Wirtschaftseinschätzung entwickelt sich nicht parallel zur beruflichen Situation

Derzeit erwarten 56 % der Befragten in Österreich eine Gehaltserhöhung, 83 % die Möglichkeit zur Kompetenzentwicklung, 60 % eine Verbesserung des Aufgabenbereichs, 49 % die Verbesserung der Work-Live-balance,  67 % eine Beförderung und 52 % erwarten, „dass sie weniger als drei Monate benötigen werden, um einen Job zu finden“. „Bei den sechs Parametern der beruflichen Situation lassen sich keine Zusammenhänge zur wirtschaftlichen Lage und der Arbeitsmarktsituation festmachen“, sagt Trauttenberg. „So ist in den letzten beiden Jahren die Einschätzung der Kandidaten in Sachen Gehaltserhöhung relativ konstant geblieben, was auch damit zusammenhängt, dass die Reallöhne in Österreich schon seit vielen Jahren unverändert sind.“

Über die Umfrage:

Die globale Umfrage „Bewerber Index“ (bisher „Job Confidence Index“) der PageGroup beruht auf Antworten von 6.233 Kandidaten aus zwölf Ländern in Kontinentaleuropa. Der Bewerber Index analysiert die Marktwahrnehmung mit den Parametern „derzeitige Arbeitsmarktsituation“, „zukünftige Arbeitsmarktsituation“, „derzeitige Wirtschaftslage“ und „zukünftige Wirtschaftslage“. Ebenfalls berücksichtigt der Index die berufliche Situation, also die „Verbesserung des Aufgabenbereichs“, „die Möglichkeiten zur Kompetenzentwicklung“, „das Erwarten einer Beförderung“, „das Erwarten einer Gehaltserhöhung“, „die Verbesserung der Work-Life Balance“ sowie „dass weniger als drei Monate benötigt werden, um einen Job zu finden“. Eine interaktive Infografik und weitere Informationen stehen unter https://www.michaelpage.at/studien-und-wissenswertes/job-confidence-index zum kostenlosen Download zur Verfügung.

 

Zum Unternehmen Michael Page International (Austria) GmbH

Michael Page vermittelt Fach- und Führungskräfte in Festanstellungen an Unternehmen aller Größenordnungen, vom „Hidden Champion“ bis zum „Global Player“. Als Teil der PageGroup gehört Michael Page zu einer weltweit agierenden Personalberatungsgruppe mit 140 Büros in 36 Ländern und mehr als 7.000 Mitarbeitern weltweit. Die Zentrale des Unternehmens in Österreich ist in Wien.